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Wasserwirtschaftsamt Montabaur

MdL Seekatz setzt sich für eine Verlegung nach Westerburg ein

Das derzeitige Dienstgebäude des Wasserwirtschaftsamtes in Montabaur ist enorm sanierungsbedürftig. Der Sanierungsaufwand wird auf 2,2 Mio. Euro geschätzt. Dies hat der Landtagsabgeordnete Ralf Seekatz (CDU) von der zuständigen Ministerin Margit Conrad erfahren. Seekatz vertritt die Auffassung, dass das Wasserwirtschaftsamt durchaus nach Westerburg umziehen könne. Hier stehen sanierte landeseigene Gebäude zur Verfügung wie z.B. das Gebäude des ehemaligen Kulturamtes oder nach Umzug des Katasteramtes dessen beiden Gebäude. Die Ministerin lehnt den Vorschlag von Seekatz mit dem Hinweis ab, dass es geplant sei, dass Wasserwirtschaftsamt innerhalb von Montabaur zu verlegen. Geplant sei der Umzug in das landeseigene Gebäude in der Kirchstraße 45. In diesem befindet sich jedoch das Gesundheitsamt des Kreises. Nach Aussage der Kreisverwaltung hat der Kreis im Augenblick jedoch keine Möglichkeit, das Gesundheitsamt anderweitig unterzubringen. Einen Anbau an das Kreishaus für das Gesundheitsamt könnte der Westerwaldkreis nur erstellen, wenn für ihn die Angelegenheit zumindest langfristig kostenneutral sei, so der Landrat. Die Kosten für einen solchen Anbau würden über 2 Mio. Euro betragen. Ein Umzug mehrerer Behörden, damit verbundene notwendige, wenn auch nur kleinere Umbauarbeiten oder gar ein Neubau für das Gesundheitsamt wären vor dem Hintergrund der leeren öffentlichen Kassen ein Skandal, so Seekatz. Es sei doch schon jetzt dem Bürger nicht zu vermitteln, warum das Autobahnamt zur Miete an den ICE Bahnhof zieht und das Kulturamt dann nach Montabaur in die Gebäude des Autobahnamtes wechselt. Das ehemalige Gebäude des Autobahnamtes musste umgebaut werden und es wurden wegen Platzmangels aufwendig Dachgauben aufgebaut. Der Verlierer in diesem „Spiel“ sei Westerburg, so Seekatz. Wenn in Westerburg gut renovierte Landesgebäude leer stehen, sei es doch nur logisch, dass auch eine Behörde 20 km umziehen könne, wenn hierdurch erhebliche Steuergelder eingespart würden, so Seekatz, der sich erneut an die Ministerin gewandt hat.

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