Woche des Handwerks der CDU LandtagsfraktionWoche des Handwerks Ralf Seekatz Kuenz Elektro 2018.02 v1

„Die Bekämpfung des Fachkräftemangels ist eine der zentralen Herausforderungen für die rheinland-pfälzische Wirtschaftspolitik. Wir müssen alles dafür tun, den Handwerksberuf attraktiver zu gestalten und die berufliche gegenüber der akademischen Ausbildung aufzuwerten“, erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Ralf Seekatz. In

der Woche des Handwerks der CDU Landtagsfraktion besuchte er verschiedene Handwerksbetriebe in der Region. Dazu zählte auch das Elektrounternehmen Künz GmbH in Westerburg, wo ihn Inhaber Ulrich Künz und dessen Frau Andrea herzlich willkommen hießen.

Im Gespräch gaben sie dem Gast aus Mainz einen Einblick in das Unternehmen, das im Jahre 1967 gegründet wurde. Derzeit sind 30 Mitarbeiter beschäftigt, die meisten von ihnen schon seit vielen Jahren. „Wir haben seit Kurzem auch einen Mitarbeiter aus Syrien, der macht sich sehr gut“, ist von Elektromeister Ulrich Künz zu erfahren. Wie weiter zu erfahren war, bildet Elektro Künz derzeit sechs Lehrlinge aus.

 

Neben Hausinstallationen führt das Unternehmen auch Industriemontage, Kundendienst, sowie Beleuchtungen und Straßenbeleuchtungen durch. In der Westerburger Innenstadt zentral gelegen ist auch ihr Geschäftsraum, in dem Haushaltsgeräte ausgestellt sind. Kompetente Beratung und Kundenservice sind Elektromeister Ulrich Künz wichtig.

Den Fachkräftemangel sieht er als ein großes Problem an. Die Bewerberzahl für einen Ausbildungsplatz sei sehr gering. „Dennoch hatten wir Glück und konnten auch in diesem Jahr wieder zwei Lehrlinge einstellen“, berichtet Andrea Künz, die ihren Mann als Büroangestellte tatkräftig unterstützt.
„Junge, talentierte Menschen entscheiden sich viel zu selten für eine Ausbildung im Handwerk“, weiß auch Seekatz. Dabei sei eine Karriere im Handwerk vielfältig und ebne viele Möglichkeiten. Eine solide Ausbildung sei oft die Grundlage für ein sehr erfolgreiches Erwerbsleben. „Vom Lehrling zur Führungskraft bis zum Betriebsleiter oder Geschäftsführer – das ist keine Seltenheit. Auch bei der Gehaltsentwicklung braucht das Handwerk den Vergleich mit akademischen Berufen nicht zu scheuen“, äußerte sich der Landtagsabgeordnete weiter.

Besonders im ländlichen Raum habe der Mangel an Nachwuchskräften erhebliche Auswirkungen. Das kann sogar zur Folge haben, dass Betriebe schließen müssen.
Die Berufsschulen müssen gestärkt werden. Derzeit sind hier die Unterrichtsausfälle viel zu hoch. Ziel muss es sein, ein attraktives, wohnortnahes und bedarfsgerechtes Angebot in der beruflichen Bildung vorzuhalten.