Drucken
PDF

Landtagsabgeordneter Ralf Seekatz besuchte Rotenhain

ROTENHAIN.- Als Ansprechpartner für die Belange der Bürger besuchte der Landtagsabgeordnete Ralf Seekatz die Ortsgemeinde Rotenhain.

Als „Hammerdorf“ bekannt, zeichneten sich die 600 Einwohner bereits des öfteren in Sachen Teamgeist, Kreativität und Spontanität aus. „So war es für uns auch gar keine Frage, für die Unterbringung der Fans der Tschechischen Nationalmannschaft, anlässlich der WM, in der Freizeitanlage Vorbereitungen zu treffen“, klärte Ortsbürgermeister Hubertus Limbach den CDU-Abgeordneten aus Mainz auf. „Leider waren unsere Bemühungen diesbezüglich umsonst“, bedauerte er den Ausfall der Gäste. Dennoch sieht er die Baumaßnahmen hinsichtlich der neuen Kanal- und Toilettenanlage gerade für die Open-Air-Events und Jugendzeltlager als sinnvoll an.

Von Veranstaltungen wie „Rock im Feld“, dem „Post- Biker-Treffen“ oder der Wurstwanderwoche profitiere letztendlich die ganze Region, gab Limbach zu bedenken. So sieht er auch den Sportplatz nicht nur als Dorfprojekt. Neben Sportverein, der Jugend, sowie der Behindertenwerkstatt benutzten auch des öfteren Gäste des Ortes die Anlage. In diesem Zusammenhang wurde die marode Flutlichtanlage angesprochen.

MdL Ralf Seekatz verstand sehr wohl, dass mit lediglich zwei Scheinwerfern ein Training in den Abendstunden fast unmöglich ist und kündete an, sich hinsichtlich einer Sportsstättenförderung zu erkundigen. Als ein „Dorn im Auge“ bezeichnete der Gemeinderat den Zustand der Hauptstraßen. Die fünf Eingänge machten Rotenhain zum Knotenpunkt. Nicht nur die K8 und K67 seien in einem schlechten Zustand, besonders die K71 sei sanierungsbedürftig. „Mittlerweile ist zwar eine Entlastung eingetreten, doch die Spuren des Schwerlastverkehrs vom Steinbruch Stöffel sind nicht zu übersehen“, verdeutlichte der Ortsbürgermeister die massiven Straßenschäden. Selbst in Augenschein genommen, hatte Seekatz (ehemaliger Mitarbeiter bei der Straßenverwaltung Rheinland-Pfalz) vollstes Verständnis und erklärte sich bereit, Landrat Peter Paul Weinert hierüber zu informieren.

Mit 1000 Übernachtungen jährlich ist die kleine Westerwaldgemeinde touristisch gut besucht. Um dies noch zu steigern, plant die Gemeinde gemeinsam mit dem Verein „Historica e. V.“ den Wiederaufbau der „Alten Burg“. Als Erfinder im Wettbewerb um das „Bauerndiplom“ zieht es sie nun in Richtung Museums-Pädagogik. Nach dem Prinzip „Learning by doing“ sollen hier alte Handwerkskünste, wie Schmiede und Steinmetz, zum Leben erweckt werden. Doch bis dahin ist noch ein langer Weg. Das wissen auch die Bürger von Rotenhain. Nach dem Finanzierungsplan und der Genehmigung sind sämtliche Mitglieder von „Historica“ bei den Baumaßnahmen rund um die Burg in Einsatz. Sei es durch handwerkliche oder finanzielle Unterstützung, denn fünfzehn Prozent müssen in Eigenleistung aufgebracht werden. Den Großteil der Kosten hoffen die Initiatoren mit dem Projekt „Leader Plus“ (einem Zuschuss von EU) decken zu können. Ortsbürgermeister Limbach deutete an, das erforderliche Holz aus dem eigenen Forst verwenden zu wollen, was sich wiederum positiv auf die Finanzierung auswirke. Hierzu hatte MdL Ralf Seekatz die Idee, die Kreishandwerkerschaft hinsichtlich eines Ausbildungsprojektes durch Zimmerleute anzusprechen. Lobend äußerte er sich über das große Engagement der Gemeinde, sowie das überregionale Denken des Vorstandes und sagte seine Unterstützung zu.

Im sozialen Netz

  facebook youtube