Die Landtagsabgeordneten Gabi Wieland und Ralf Seekatz kritisieren

„Das erste Schulhalbjahr ist vorbei, aber der Unterrichtsausfall ist immer noch erschreckend hoch“, erklärten die beiden örtlichen Abgeordneten Gabi Wieland und Ralf Seekatz der CDU-Landtagsfraktion. „Auch wenn Ministerin Hubig von guter Unterrichtsversorgung spricht - die Realität sieht anders aus. Landesweit fallen jede Woche an allen rheinland-pfälzischen Schulen rund 15.000 Unterrichtsstunden aus.“ erklärt Seekatz. Der kurzfristige Unterrichtsausfall durch Krankheiten, Klassenfahrten und Konferenzen komme zusätzlich noch hinzu.

Auch der Westerwaldkreis bleibe davon nicht verschont. Allein an den Grundschulen, Förderschulen, Realschulen plus, Gesamtschulen, berufsbildenden und Gymnasien fehlten den Schülern jede Woche rund 440 Unterrichtsstunden, so der CDU-Abgeordnete Seekatz. Der kurzfristige Unterrichtsausfall durch Erkrankung des Lehrers oder Klassenfahrten kommt dann noch oben drauf. Dieser hat im vergangenen Schuljahr allein an den Schulen im Westerwaldkreis noch einmal zu rund 18.900 fehlenden Unterrichtsstunden geführt.

„Die ausfallenden Stunden fehlen unseren Kindern, um die Unterrichtsinhalte zu verstehen und einzuüben. Die Zeit für individuelle Förderung der Schwächsten und der Begabten bleibt zwangsläufig auf der Strecke. Gerade an Grundschulen und Förderschulen ist die Situation in diesem Schuljahr besonders eng. Die Lehrer fehlen, weil das SPD geführte Bildungsministerium kein guter Arbeitgeber ist: Die Besoldungshöhe findet sich im Bundesvergleich auf den hinteren Plätzen wieder, befristete Stellen sind an der Tagesordnung. Deshalb flüchten viele dringend benötigte Lehrer in unsere Nachbarbundesländer und fehlen dann bei uns“, so Ralf Seekatz abschließend.