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Christine Lieberknecht sprach beim Neujahrsempfang in Westerburg

Neujahrsempfang 2017.2CDU-Politikerin verwies auf die Werte der Reformatoren

Beim CDU-Ortsverband Westerburg hat der traditionelle Neujahrsempfang im Westerburger Christkönigsaal eine lange Tradition. „Vom Geist der Zeit“ sprach diesmal die ehemalige Ministerpräsidentin von Thüringen, MdL Christine Lieberknecht, die diesmal als Ehrengast begrüßt werden konnte. Zunächst hieß der stellvertretende Vorsitzende Frank Spiek die zahlreichen Gäste willkommen. In seiner Begrüßungsansprache zog Spiek die Verbindung vom Lutherjahr 2017 zu den christlichen Grundsätzen der CDU in den Fragen der heutigen Zeit. Der klare Aufruf lautete: Alle Demokraten müssen gerade im Bundestagswahljahr 2017 für die freiheitlich-demokratische Grundordnung streiten.
MdL Ralf Seekatz überbrachte als Bürgermeister die besten Grüße der Stadt Westerburg. Dabei nutzte er die Gelegenheit, auf das diesjährige Jubiläumsjahr sowie auf die kommenden Aufgaben in der Stadtentwicklung hinzuweisen.

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Nun überbrachte der Bundestagsabgeordnete Dr. Andreas Nick als CDU-Kreisvorsitzender die besten Neujahrswünsche und stellte den Anwesenden die Hauptrednerin vor. Auch er griff das Thema „Superwahljahr 2017“ auf und lobte die Arbeit des anwesenden Landrats Achim Schwickert, der sich zur Wiederwahl stellt.
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In einer engagierten Rede referierte nun die evangelische Pfarrerin und Ministerpräsidentin a. D. Christine Lieberknecht MdL „vom Geist der Zeit“. Sie brachte aus ihrer großen Erfahrungsspanne von den Endzeiten der DDR bis heute zahlreiche interessante und eindringliche Einblicke zu den aktuellen Entwicklungen der Zeit. Lieberknecht rief dazu auf, die Werte der Reformation in die allgemeine Lage einzubetten. „Wir sind verwoben in einer globalen Welt“, äußerte sich Lieberknecht, die bis 1990 als Pastorin tätig war. Dabei betonte sie den Freiheitsgedanken Martin Luthers. Der Wert der kleinsten Einheit sei auch ein Prinzip der CDU. „Wir leben in einer hochkomplexen Zeit, in der wir nach neuen Antworten suchen müssen“, gab die Referentin zu bedenken.

Als Dankeschön für Besuch und Vortrag überreichte Frank Spiek der Gastrednerin einen Präsentkorb mit regionalen Westerwälder Produkten.
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Landrat Achim Schwickert sprach das Schlusswort und stimmte auf das folgende gesellige Beisammensein ein, bei dem alle Anwesenden die Eindrücke des Tages noch einmal diskutieren konnten.
Für eine stilvolle musikalische Umrahmung sorgten die Sängervereinigung 1852 Westerburg und Rebecca Sörger am Klavier, die für ihre Darbietungen kräftigen Beifall ernteten.

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