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Neujahrsempfang 2016 der CDU Westerburg

Neujahrsempfang Wbg 2016.01Der hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer sprach „Vom Geist der Zeit“

Hochaktuell und dabei auch die großen Linien nachhaltig verfolgend gestaltete der hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer seine Rede „Vom Geist der Zeit“ beim traditionellen Neujahrsempfang der Westerburger Christdemokraten. CDU-Ortsvorsitzender Björn Kraft konnte hierzu neben zahlreichen Vertretern des öffentlichen Lebens und der Vereine u.a. Ehrenbürger Gerhard Krempel, den CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Andreas Nick MdB, den Westerburger Stadtbürgermeister und Landtagsabgeordneten Ralf Seekatz, den Kreistagsfraktionsvorsitzenden Dr. Stephan Krempel sowie Bürgermeister Gerhard Loos begrüßen. Stadtbürgermeister Ralf Seekatz gab einen kurzen Überblick über städtische Themen: Die neuen Windkraftanlagen hätten dem städtischen Haushalt gut getan, eine Reihe von Baumaßnahmen seien abgeschlossen, weitere werden in diesem jahr vor allem in der Innenstadt begonnen, die Vermarktung im Kasernenbereich mache Fortschritte. In der Frage der ärztlichen Versorgung zeigten sich ebenfalls Fortschritte, es sei ein Medizinisches Versorgungszentrum geplant. Er zeigte sich optimistisch, dass die Hausarztversorgung in Westerburg weiter gewährleistet werden kann. Mit dem Thema Straßenverkehrsinfrasturktur ging Ralf Seekatz dann zur Funktion als Landtagsabgeordneter über. Er bezeichnete es als lebenswichtig für die heimischen Unternehmen auf eine gute Verkehrsanbindung zurückgreifen zu können. Genauso warteten die Bürger in den Ortsgemeinden  entlang der B 255 auf eine Entlastung. Die noch amtierende  rot-grüne Landesregierung habe die Planungen zur Weiterführung der B 255 zu den Akten gelegt. Aus Sicht der CDU seien B 414 und B 255 auszubauen. Mit dem hessischen Finanzminister Dr. Thomas Schäfer MdL  könne das Nehmerland Rheinland-Pfalz einen Vertreter des Geberlandes Hessen begrüßen. Die kommunale Finanzausstattung, so MdL Seekatz, sei in Rheinland-Pfalz alles andere als kommunalfreundlich. Hier wolle eine CDU-geführte Landesregierung ansetzen, um einerseits eine solide Finanzpolitik zu betreiben und anderseits den Kommunen beizustehen.
Neujahrsempfang Wbg 2016.01
Finanzminister Dr. Thomas Schäfer MdL stellte fest, dass die Deutschen viel zu selten „das Glas als halb voll“ erkennen würden. Oft neige der Deutsche zu  einer  pessimistischen und negativen  Einschätzung, Probleme würden in den Vordergrund gestellt. Dabei seien derzeit herausragende Wirtschaftsdaten zu verzeichnen. Gegen alles zugleich zu sein, führe nicht weiter. Schäfer ermunterte vielmehr zu der persönlichen Fragestellung: Wofür bin ich eigentlich? Es sei zu entscheiden, wo künftig Wertschöpfung entstehen solle. Hierzu müsse der Bevölkerung auch ein Diskussionsprozess zugemutet werden. Hierbei sollten sowohl bei der Flüchtlingsfrage als auch bei der Diskussion über die Zukunft Europas alle Fakten auf den Tisch. Allerdings führe Kleinmut nicht zu Lösungen. Die Union habe bei der Westintegration, dem Nato-Doppelbeschluss und der Deutschen Einheit auch gegen den Zeitgeist Flagge gezeigt. Ausführlich erläuterte der hessische Finanzminister Lösungsansätze und Grundlinien zu Asylrecht , Zuwanderung und Flüchtlingsproblematik. Fernab von Stammtischparolen gelte es den Flüchtlingsstrom zu reduzieren, europäische Lösungen zu erarbeiten, Integration zu ermöglichen, keine Nischen für Kriminalität zuzulassen sowie für die Wirtschaft ein offenes und gemeinsames Europa zu erhalten. Er verband dies damit, die Herausforderungen des demograhischen Wandels deutlich zu machen und Lösungsansätze aufzuzeigen.

Nina Podelski griff die Meinung im Publikum auf und dankte Dr. Thomas Schäfer für die positive und ermunternde Stimmung, die er durch seinen Redebeitrag erzeugt habe. Sie dankte Hans Albert Demer sowie Roman Pacholek und Dieter Kerz  für die musikalische Gestaltung. Auch den vielen fleißigen Helferinnen und Helfern galt ihr Dank. In seinem Schlußwort  erinnerte der Westerburger Ehrenbürger und CDU-Ehrenvorsitzende Gerhard Krempel an die Aufbruchstimmung der Nachkriegsjahre und ermunterte dazu Chancen sowie Herausforderungen auch in der heutigen Zeit anzunehmen. Gleichzeitig appellierte er daran, Grundwerte zu verdeutlichen und zu bewahren.

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