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Gemeinde Girkenroth plant Umbau des Dorfgemeinschaftshauses

Girkenroth DGH Treffen OBM 11-2015.03MdL Ralf Seekatz sagte Ortsbürgermeisterin Claudia Schmidt seine Unterstützung zu

Die ehemalige alte Schule in Girkenroth beherbergt nicht nur den örtlichen kommunalen Kindergarten sondern dient auch als Dorfgemeinschaftshaus. Täglich nutzen die Bürger  aller Generationen die Räumlichkeiten des Gebäudes. Jetzt plant die Gemeinde einen An- und Umbau mit behindertengerechter Ausstattung. Um sich über das Vorhaben zu informieren, statte dieser Tage der Landtagsabgeordnete Ralf Seekatz Ortsbürgermeisterin Claudia Schmidt einen Besuch ab. Die Investitionssumme belaufe sich auf rund 635 000 Euro, so die Ortschefin. Die zuschussfähigen Kosten betragen 530 000 Euro. Ein Zuschussantrag sei bereits beim Land gestellt. „Wenn alles gut läuft, wollen wir im nächsten Jahr mit den Arbeiten beginnen“, so Schmidt.  Die rund 600 Einwohner zählende Gemeinde hat für die Finanzierung des Eigenanteils (unter anderem durch den Verkauf von Bauplätzen) einige Rücklagen. Außerdem fließen jetzt jährlich Einnahmen durch die Windkraftanlagen.  Im Zuge von drei Anbauten soll das Dorfgemeinschaftshaus erweitert, behindertengerecht ausgebaut und zugleich energetisch saniert werden. Dazu gehört unter anderem die Dämmung von Böden und Decken, neue Fenster und der Austausch der Heizkörper. 

Girkenroth DGH Treffen OBM 11-2015.03 Außerdem soll der Eingangsbereich umgebaut werden. „Hier ist die ganze Treppe marode“, so Schmidt die die Gelegenheit nutzte, dem Landtagsabgeordneten die  Planungsunterlagen des Architekturbüros Schäfer aus Westerburg zu zeigen und ihn durch die drei Etagen zu führen. So konnte sich der CDU-Politiker beim Rundgang vor Ort selbst ein Bild von der derzeitigen Situation machen. Der demographische Wandel bringe es mit sich, dass es in den Gemeinden immer mehr Rollstuhlfahrer gebe. Außerdem müsse auch an die Bewohner des Seniorenheims „Haus Welterswald“ gedacht werden, die zu den Besuchern von verschiedenen Veranstaltungen gehören, so Schmidt.  Hierfür seien zwei Rampen vorgesehen, über die man mit einem Rollstuhl alles problemlos erreichen kann.  Wie weiter zu erfahren war, sei ein Anbau an die Mehrzweckhalle geplant. Hier soll eine neue Bühne aus beweglichen Elementen entstehen und auch der bisherige Notausgang werde verändert.  Dieser Bereich umfasse die Hauptausgabe des Bauvorhabens. Seekatz besichtigte auch den Kindergarten, der für 25 Kinder zugelassen ist. Dieser soll einen separaten Speiseraum mit Küche (die auch vom kleinen Mehrzweckraum aus genutzt werden kann) erhalten.  Dort soll auch ein Ausgang entstehen, sodass die Kinder schneller den Spielplatz  erreichen können. Seekatz befürwortete das geplante Projekt, auch in dem Hinblick darauf, dass die Menschen immer älter werden und deshalb gerade die öffentlichen Einrichtungen barrierefrei sein sollten. „Für Rücklagen wurde hier gesorgt. Ich finde es wichtig, dass auch die Gemeinden, die in der Vergangenheit gut gewirtschaftet haben, Zuschüsse bekommen“, betonte Seekatz, der abschließend Ortsbürgermeisterin Claudia Schmidt seine Unterstützung zusagte.

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