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Ralf Seekatz sprach mit Schülern über Europa und die Flüchtlingspolitik

KAG11-2015.03Das Verständnis für Demokratie bei jüngeren Menschen fördern

Die Abgeordneten des rheinland-pfälzischen Landtages besuchten am 9. November wieder Schulen in ihrem Wahlkreis. Ziel war es, ein Stück gelebte Demokratie in die Bildungseinrichtungen zu tragen. Die vor zwölf Jahren ins Leben gerufene Dialog-Aktion hat sich im Land mittlerweile zur Tradition entwickelt und soll das Demokratieverständnis bei jungen Menschen fördern. MdL Ralf Seekatz stellten sich im Gespräch den Fragen der Schüler des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Westerburg und einer Schülergruppe der Schule am Rothenberg Hachenburg.
MdL Ralf Seekatz diskutierte mit Schülern über Flüchtlingsfragen  
Die aktuelle Flüchtlingskrise stand im Mittelpunkt der Diskussionsrunde der Landtagsabgeordneten am 9. November. Sie besuchten traditionsgemäß mit Schulklassen das Gespräch und standen den Jugendlichen Rede und Antwort.
Am Konrad-Adenauer-Gymnaisum in Westerburg sprach Ralf Seekatz (CDU) über die Frage, wie die deutsche Gesellschaft die aktuelle Situation meistern kann und welche Probleme es dabei gibt.
Die 10 c und der Sozialkundeleistungskurs 2 der 12er-Klasse hatten sich bereits intensiv auf die Gesprächsrunde zur Flüchtlingsproblematik vorbereitet. Natürlich kam in diesem Zusammenhang dann auch der Brandbrief an Kanzlerin Angela Merkel zur Sprache, den Ralf Seekatz seinerzeit mitunterzeichnet hatte und der entsprechende Wellen geschlagen habe.  Hier nutzte MdL Seekatz die Möglichkeit,  seine damalige Haltung noch einmal zu unterstreichen. „Wir haben uns an die Bundesregierung gewandt, da wir große Bedenken haben, dass da etwas in die falsche Richtung läuft“, erläuterte der Landtagsabgeordnete. „Deutschland steht mit einigen Ländern bislang allein auf weiter Flur. Ich bin ein Stück weit enttäuscht, was das betrifft. Warum haben wir die Anzeichen viel zu spät erkannt? Und warum haben wir nicht früher gegengesteuert?“, hinterfragte der Landtagsabgeordnete das Politikversagen. Überdies äußerte er seinen Unmut darüber, wie wenig Zusammenhalt es in der EU momentan im Hinblick auf die Flüchtlingsfrage gebe. Die Außenpolitik hat komplett versagt, so Seekatz. Nun hatten die Jugendlichen die Gelegenheit, ihre Sorgen und Gedanken vorzubringen. Dabei kamen verschiedene Fragen auf: Müssen wir auf Jahre hin auf Schulsport verzichten, wenn die Turnhallen für Flüchtlingsunterkünfte genutzt werden? Welche Konzepte gibt es für die Zukunft? Was geschieht mit den Flüchtlingen, wenn der Krieg in Syrien zu Ende ist? Wie können die Flüchtlinge am schnellsten integriert werden? Letzteres bezeichnete Seekatz als Mammutaufgabe, vor allem wenn es darum gehe, die Menschen in die Ausbildung und auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Fragen der Bevölkerung hinsichtlich der möglichen Überfremdung seien berechtigt. Die Politik müsse die Angst nehmen und Antworten auf die Fragen geben. Die Integration in der Region laufe dank der vielen hilfsbereiten Bürger vor Ort schnell an. Durch die getroffenen Beschlüsse auf Bundesebene sehe er sich ein Stück weit beruhigt, so Seekatz. „Ich hoffe, dass diese auch zeitnah so umgesetzt werden“.
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MdL Ralf Seekatz kam zum Schulbesuchstag nach Hachenburg
Politiker suchte das persönliche Gespräch mit Grundschülern
Seit einigen Jahren gehen die Abgeordneten des rheinland-pfälzischen Landtags am 9. November in die Schulen und suchen das persönliche Gespräch mit der Jugend. Der Schulbesuchstag am historischen Datum bietet Politikern und Schülern die Gelegenheit, Hindergründe zu erörtern und auf die Sorgen und Nöte der jungen Menschen einzugehen.
Aus diesem Grund besuchte MdL Ralf Seekatz (CDU) die Klassen 2a und 2b der Schule am Rothenberg in Hachenburg, wo er von Schulleiter Hans-Peter Augel herzlich begrüßt wurde.
In großer Runde lauschten die 20 Schüler gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Julia Müller, Kerstin Schneider, Dagmar Eichler, Julia Styra und Tabea Lauert (FSJ) den Ausführungen des Besuchers.
So berichtete dieser einiges über seinen schulischen Werdegang, Ausbildung und seine politische Laufbahn. Dabei interessierte die Kinder, was ein Politiker den ganzen Tag über so mache und wo er arbeitet. Neugierig erkundigten sich die Kids auch nach seiner Familie, seinem Lieblingessen und dergleichen. Gerne beantwortete er die persönlichen Fragen und gab den Anwesenden einen kurzen Einblick in den Alltag als Landtagsabgeordneter und Stadtbürgermeister von Westerburg. Nun hatten auch die Kinder die Gelegenheit, über ihre Schule und ihre Lieblingsfächer zu berichten. Die jungen Schüler freuten sich über das Interesse und hatten einiges zu erzählen.

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