Drucken
PDF

Ralf Seekatz suchte das Gespräch mit Schülern

Wbg. KAG 11.2014.01Das Verständnis für Demokratie bei jüngeren Menschen fördern

Die Abgeordneten des rheinland-pfälzischen Landtages besuchten am Montag, 10. November, Schulen in ihrem Wahlkreis. Ziel war es,  ein Stück gelebte Demokratie in die Bildungseinrichtungen zu tragen. Die vor elf Jahren ins Leben gerufene Dialog-Aktion hat sich im Land mittlerweile zur Tradition entwickelt und soll das Demokratieverständnis bei jungen Menschen fördern. Auch Ralf Seekatz, Abgeordneter im Westerwaldkreis, stellten sich im Gespräch den Fragen der Schüler. Zunächst hießen Rektorin Ute Klapthor und Sozialkundelehrerin Cornelia Kraemer den Gast im Konrad-Adenauer-Gymnasium Westerburg herzlich willkommen. Seekatz ging zu Beginn seiner Ausführungen  auf den 9. November ein, den Schicksalstag der Deutschen.
Wbg. KAG 11.2014.01

Doch was die Jugendlichen der Jahrgangsstufe 10 viel mehr interessierte, waren persönliche Fragen zum Arbeitsalltag des heimischen Politikers. Haben Sie in ihren Funktionen als Abgeordneter und Stadtbürgermeister von Westerburg genug Zeit für die Familie?  Was sind Ihre Aufgaben im Landtag? Würden Sie diesen Beruf noch einmal wählen? Im Rahmen der Podiumsdiskussion ging Seekatz auf die verschiedenen Fragen ein und sprach auch über Vereinsmitgliedschaften, Landes- und Europapolitik, die bevorstehenden Landtagswahlen im Jahr 2016, sowie kommunale Themen wie Altstadtsanierung und Innenstadtbelebung.

In der nächsten Schulstunde nutzte die Gymnasiasten des Erdkunde-Leistungskurses der Jahrgangsstufe 13 und die Schülervertretung die Gelegenheit, Fragen rund um die Stadtplanung und die Parkplatzsituation an den Westerburger Schulen zu erörtern. Wie die anschauliche Präsentation der beiden Schülersprecher Daniel Sandhöfer und Christopher Immel deutlich machte, hatte sich die Gruppe bereits bestens auf dieses Thema vorbereitet.

Wbg. KAG 11.2014.03 Anhand von Lichtbildern beschrieben sie die Gesamtproblematik auf und wiesen auf mögliche Lösungsansätze hin. Seekatz teilte ihnen mit, dass sich die städtische Politik  bereits mit dem Thema befasst und dass es Überlegungen zu einem möglichen Lösungsansatz gebe.

Wbg. KAG 11.2014.06

Bevor der Kreis als Träger der Schulen jedoch irgendwelche Mittel bereitstelle, müsse zunächst einmal die Grundstücksfrage geklärt sein. „Die Stadt muss entsprechende Flächen zur Verfügung stellen“, so Seekatz. Bis über eine Lösung  in Sicht sei, gingen sicherlich noch ein bis eineinhalb Jahre ins Land, erläuterte Seekatz. Seekatz lobte das Engagement der Jugendlichen, die sich offensichtlich intensiv mit dem Thema beschäftigt hatten. „Alles was ihr seht, hat mit politischen Entscheidungen zu tun. Bring Euch ein – egal ob in den örtlichen Vereinen oder in der Politik!“, appellierte Seekatz, sich in der Gemeinschaft einzubringen und so etwas zum Allgemeinwohl, für die Mitbürger und letztlich auch für sich selbst zu bewegen.
Wbg. KAG 11.2014.05
Kräftigen Beifall erntete Mara Kraus, die mit ihrem Spiel auf der Querflöte Ralf Seekatz mit einem Geburtstagsständchen überraschte.

Im sozialen Netz

  facebook youtube