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Abgeordnete Wieland und Seekatz: "Regierungsumbildung in Mainz wird keine Ruhe bringen"

Die Ministerpräsidentin hat vier von fünf Ministern absetzen müssen, brachial und wie zu hören ist, heftig umstritten hinter den Türen. Das, was als Neuanfang gedacht war, sehe eher wie "der Anfang vom Ende aus", vermuten die heimischen Abgeordneten Gabi Wieland und Ralf Seekatz. „Warum jetzt und dann noch nicht einmal richtig", fragen die Abgeordneten Wieland und Seekatz. "Als wir vor drei Wochen Rücktritte forderten, wies Frau Dreyer das weit von sich. Jetzt wurde über Nacht fast die ganze SPD-Mannschaft geschasst, und ausgerechnet Herr Lewentz bleibt. Er ist doch gerade verantwortlich für Probleme an den Flughäfen, bei den Kommunen und dem Nürburgring. Außerdem wäre ein Schnitt nach Frau Dreyers Amtsantritt glaubwürdig gewesen. Das hätte gezeigt, dass sie die Fehler der Vergangenheit erkannt hat. Diese Regierung steht aber eben genau nicht zu den Fehlern der SPD. Frau Dreyer behauptet nach wie vor, die am Nürburgring-Desaster Beteiligten hätten seiner Zeit richtig gehandelt. Ja, was denn nun?" Die Abgeordneten Wieland und Seekatz sind der Meinung, wenn eine Regierungschefin derart brachial vier von fünf SPD-Ministern austauschen müsse, weil diese nicht mehr tragbar sind, stelle sich die Legitimationsfrage. "Neuwahlen sind die logische Konsequenz, weil der Abzug von Nürburgring-Verantwortlichen das Eingeständnis ist, dass die SPD sich mit den Nürburgring-Versprechungen über die Landtagswahl 2011 gemogelt hat."

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