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CDU stellte Antrag zum Ausbau der B 255

MdL Ralf Seekatz sprach sich im WW-Kreistag für den Straßenausbau aus

Auf Antrag der CDU-Kreistagsfraktion hat sich der Westerwälder Kreistag mit den Meldungen der Landesregierung zu den Planungen zum Bundesverkehrswegeplan befasst. In einer Entschließung wird die Landesregierung aufgefordert den weiteren Ausbau der B 255 über Langenhahn hinaus „für den vordringlichen Bedarf zu melden und sich mit aller Kraft dafür einzusetzen, dass diese Maßnahmen zeitnah geplant und umgesetzt werden.“
CDU-Landtagsabgeordneter Ralf Seekatz machte in seinem Redebeitrag deutlich, dass Verkehrswege die Basis der Mobilität für unsere Bürgerinnen und Bürger sind. Sie seien ein entscheidendes Rückgrat der wirtschaftlichen Entwicklung im ländlichen Raum, und damit die notwendige Bedingung für den Wohlstand in einer Region.
MdL Seekatz weiter: „Wenn wir uns in diesem Punkt einig sind, müssten wir uns auch darin einig sein, dass wir den durchgehenden Ausbau der B 255 von der A 3 bis an die A 45 brauchen.
Gerade in einem Flächenlandkreis wie dem Westerwald sind gute Straßen für die Mobilität von besonderer Bedeutung. Für den Individualverkehr der Bürgerinnen und Bürger, aber auch für den Transport von Waren, brauchen wir gute Straßen. Alles andere schadet dem Bürger und der Wirtschaft und kostet Arbeitsplätze.
Unrealistische Planung des Landes
Als wir im Innenausschuss des Landtages die Meldeliste der Landesregierung für den Bundesverkehrswegeplan vorgelegt bekamen, wollte ich  meinen Augen nicht trauen. Die B 255 soll nach diesem  Vorschlag nur bis Langenhahn ausgebaut werden. Ab Langenhahn sollen die Menschen und der Schwerlastverkehr dann über die Nistertalstraße (L288) und dann über die   414 auf die A 45 fahren. Wer glaubt, dass  der Schwerlastverkehr einen solchen Umweg nimmt, der macht sich auch noch die Hose mit der Kneifzange zu, meine Damen und Herren.
Der durchgängige Ausbau von der Autobahn A 3 bis an die A 45 ist die konsequente Weiterführung des neuen Ausbaues ab dem Hahner Stock. In Langenhahn die Straße enden zu lassen ist unsinnig und widerspricht allen bisherigen Planungen. Der prognostizierte  steigende Schwerlastverkehr wird – wenn wir jetzt nicht gegensteuern -  weiterhin durch Ailertchen, durch Höhn, durch Hellenhahn-Schellenberg und durch Rehe fahren. Deshalb brauchen wir für die Menschen in diesen Ortschaften diese Entlastung. Die Wirtschaft im Westerwald, die IHK, weisen immer wieder auf die wirtschaftliche Bedeutung dieser Verkehrsachse hin.
Wir dürfen uns nicht mit dem Argument der Landesregierung abspeisen lassen, dass, wenn mehr Projekte gemeldet würden, sowieso nur ein Teil verwirklicht würde, weil kein Geld da sei. Dieses Argument sticht nicht. Bei Planungsphasen von 20 Jahren und Bauphasen von 5 bis 10 Jahren kann doch heute niemand ernsthaft voraussagen, wie die finanzielle Situation des Bundes zu diesem Zeitpunkt sein wird.
Im Übrigen gingen aus dem Konjunkturpaket viele Millionen. für den Straßenbau nach Bayern, nicht weil der Bundesverkehrsminister ein Bayer ist, sondern weil die Bayern fertig geplante Maßnahmen in der Schublade hatten, die dann auch gebaut wurden.
Es ist somit offensichtlich, dass die Argumente der Landesregierung vorgeschoben sind. Sie sollen den wahren Grund, der nur politisch motiviert sein kann, konterkarieren. Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, den weiteren Ausbau der B 255 mit den Ortsumgehungen Ailertchen, Höhn, Hellenhahn-Schellenberg und Rehe bis zur A 45 für den Bundesverkehrswegeplan für den vordringlichen Bedarf zu melden.“
Insbesondere an die SPD-Kreistagfraktion gerichtet appellierte MdL Seekatz: „Bitte bekennen Sie Farbe, unterstützen Sie unseren Antrag für den Westerwald. Der Westerwald braucht diesen Ausbau!“

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