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Julia Klöckner half in der Mühlenbäckerei in Westerburg

MuehlenbaeckereiWbg.Kloeckner01Politikerin suchte das Gespräch mit Firmenchef und Mitarbeitern

Die CDU Landes- und Fraktionsvorsitzende  Julia Klöckner stattete dieser Tage der Mühlenbäckerei Jung in Westerburg einen Besuch ab. Firmenchef Rudolf Jung, dessen Tochter Verena und Sohn Martin sowie das Mitarbeiterteam freuten sich nicht nur über das Interesse an Betrieb und Arbeit, sondern auch über die tatkräftige Unterstützung der sympathischen Politikerin, die - trotz Lärm und 35 Grad Raumtemperatur -  die  Ärmel  ihrer Bluse hochkrempelte und mit Begeisterung Baguettes formte und Puddingteilchen füllte. „Nicht bloß zuschauen, sondern auch anpacken“ so lautet die Devise. Mit von der Partie war auch Westerburgs Stadtbürgermeister und MdL Ralf Seekatz, der sich freute, dass Julia Klöckner nach Westerburg gekommen war. In früheren Jahren hat Seekatz in der Bäckerei seines Onkels bereits reichlich Erfahrung in diesem Handwerk gesammelt. So war es für Seekatz ein Leichtes, der Mainzer Politikerin zu zeigen, wie in großen Mengen Pflaumen entkernt werden. „Die Westerburger werden auch ‚Krautschisser‘ genannt“, erläuterte der Stadtbürgermeister den Begriff, der mit dem „Quetschekraut“ (Pflaumenmus) zusammenhänge.  Die Mühlenbäckerei Jung ist einer der größten Arbeitgeber vor Ort und beschäftigt mehr als 450 Mitarbeiter im Westerwald, Raum Limburg, Lahn-Dill Kreis, Raum Altenkirchen und Taunus.
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Hintergrund des Besuchs ist die Sommertour der Christdemokratin. Unter dem Motto „Mittelstandswoche 2013: Julia Klöckner packt mit an!“ geht’s raus aus dem Plenarsaal und rein in die mittelständischen Unternehmen in der Region. Im vergangenen Jahr arbeitete Julia Klöckner in sozialen Einrichtungen. Diesmal suchte sie sich handwerkliche Betriebe aus, in denen sie in verschiedenen Bereichen tatkräftig mit anpackte. Dazu gehörte neben einer  Gärtnerei und einem Landwirtschaftsbetrieb auch ein Mineralwasser-Unternehmen, welches am Vormittag auf dem Terminplan stand.
Wie der Firmenrundgang und das anschließende Mitarbeitergespräch in der Mühlenbäckerei deutlich machten, interessiert sich Klöckner auch für die Probleme und Sorgen der Geschäftsführung sowie für die Anliegen der Arbeitnehmer. „Was viele Firmeninhaber beschäftigt, sind Nachfolge und Erbschaftssteuer“, berichtete Klöckner. An diesem Nachmittag teilte sie sich in Westerburg nicht nur mit den Mitarbeitern den Arbeitsplatz, sondern hörte auch zu und stand gerne Rede und Antwort. Zur Sprache kamen unter anderem der Fachkräftemangel und der Mangel an geeigneten Auszubildenden.

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