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Wie geht es weiter mit dem Ausbau der B 255 und der Umgehung B 54 Rennerod?

Nachdem mit der überregionalen Presse bekannt geworden ist, dass diverse Großprojekte seitens der Landesregierung in dem Bundesverkehrswegeplan eingestellt wurden, hat sich nun der stellvertretende Vorsitzende des Innenausschusses Ralf Seekatz mit einem Schreiben an Staatsminister Roger Lewentz gewandt. Seekatz möchte wissen, wie es um den weiteren Ausbau der B 255 und dem Bau der Umgehung B 54 steht. Sollte die Landesregierung diese Maßnahmen nicht für den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans melden, sind diese Straßenbauprojekte insgesamt gefährdet, so Seekatz. „Ich hoffe, die SPD hat gegenüber den Grünen für den Lückenschluss der A 1 in der Eifel nicht zu große Zugeständnisse gemacht und somit viele andere Maßnahmen beerdigt“, so der Landtagsabgeordnete.

Seekatz selbst ist zwar zuversichtlich, dass die B 255 bis Langenhahn weiterhin auch seitens der Landesregierung in den vordringlichen Bedarf eingestuft wird. Ob aber auch die Planungsarbeiten ab Langenhahn mit der notwendigen Ernsthaftigkeit seitens der Landesregierung betrieben werden, daran hat Seekatz erhebliche Zweifel. Eine hierzu gestellte parlamentarische Anfrage wird hoffentlich Klarheit schaffen.

Für die Westerwälderinnen und Westerwälder ist gerade der weitere Ausbau der B 255 von enormer Bedeutung. Eine besser ausgebaute Ost-West-Verbindung in Richtung Hessen (A 45) ist für den Westerwaldkreis von enormer Bedeutung. Daher müssen alle politischen Kräfte an einem Strang ziehen, damit dieser Ausbau weiter voran getrieben wird.

Auch wenn es sich um Bundesstraßen handelt, so hat das Land dennoch die Entscheidung in seiner Hand, da der Bund nur Mittel für Straßen zur Verfügung stellt, wenn die jeweiligen Länder entsprechendes Baurecht für diese Straßen schaffen.

Die Entscheidung zur massiven Reduzierung von Straßenbauprojekten in Rheinland-Pfalz bedeutet für viele Menschen im Land verkehrspolitischen Stillstand und gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit zahlreicher Unternehmen. Daher ist es wichtig, für unsere Verkehrsinfrastruktur im Westerwald weiter auf allen Ebenen zu kämpfen, damit wir auch in Zukunft in unserem Flächenlandkreis wettbewerbsfähig bleiben.

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