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Fastenrath in Westerburg feierte Halleneinweihung

thumb Fastenrath7Unternehmen investierte viel Geld in Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit
Dieser Tage feierte das Unternehmen Fastenrath Befestigungstechnik GmbH gemeinsam mit Ehrengästen und Belegschaft die Einweihung der neuen Produktions- und Lagerhalle in Westerburg. In den vergangenen Jahren steckte das Familienunternehmen einen zweistelligen Millionenbetrag in Maschinen und zusätzliche Gebäude.
„Unsere Investitionen flossen in Weiterentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit“, erläuterte Geschäftsführer Dr. Bernd Steeg, der zur Einweihungsfeier der kürzlich fertiggestellten rund 2.000 Quadratmeter großen Lagerhalle eingeladen hatte. Als Ehrengäste freute er sich, Westerburgs Stadtbürgermeister und MdL Ralf Seekatz, Verbandsgemeindebürger-meister Gerhard Loos, Architekt Manfred Pecho, sowie in Vertretung der bauausführenden Firma Otto Quast Siegen, Dipl.-Ing. Dominik Fuß, begrüßen zu können.
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Eigentlich stehe das Unternehmen, ebenso wie seine Produkte, die in vielen Kraftfahrzeugen an ‚versteckten‘ Plätzen zu finden seien, gerne im Hintergrund. Deshalb werde an diesem Tag ein besonderes Fest mit besonderen Gästen gefeiert. „Vieles hat sich verändert, aber wir haben noch einiges vor und möchten so unser Unternehmen zukunftsfähig machen“, erläuterte der Geschäftsführer, der die Gelegenheit nutzte, dem engagierten und qualifizierten Mitarbeiterteam ein großes Lob auszusprechen. Sein Dank galt auch Stadt und Verbandsgemeinde „für die wohlwollende Unterstützung und die positive Begleitung während der Fortentwicklung der Firma Fastenrath“.
Vor einem Rundgang durch die insgesamt sechs Produktions- und Lagerhallen lieferte Betriebsleiter Dipl.-Ing. Paul Zacharias den Ehrengästen sowohl einen Rückblick über die Firmengeschichte als auch Daten und Fakten zum heutigen Werk.
Das Unternehmen wurde im Jahre 1909 von Ernst E. Fastenrath, dem Erfinder des kleinsten Mutternautomaten der Welt, in Plettenberg gegründet. Im Jahre 1941 eröffnete Fastenrath in Westerburg ein Zweigwerk.
Die heutige Produktpalette umfasst mehr als 1.000 ‚lebende‘ Artikel. Dazu gehören insbesondere Muttern und Kaltfließpressteile aus Stahl, Aluminium, Messing und Kupfer. „Zu 90 Prozent ist die Kundschaft in der Automobil- und Automobilzulieferindustrie zu finden“, so Zacharias. Von den insgesamt rund 200 Mitarbeitern (davon 12 Auszubildende) sind 110 in Westerburg beschäftigt. Der Jahresabsatz betrage mehr als 1,3 Milliarden Stück Teile, deren Gewicht bei bis zu 750 Gramm liege. Zum Versand kämen im Monat mehr als 1.000 Tonnen.
Wie weiter zu erfahren war, wurden am Standort Westerburg in den letzten Jahren mehrere neue CNC-Nachbearbeitungsmaschinen sowie zwei Sechs-Stufenpressen mit 650 und 700 Tonnen Presskraft angeschafft. Jede Presse habe einen Wert von mehreren Millionen Euro. Vorbereitend für diese Neuanschaffungen sei es unumgänglich gewesen, neue Hallen zu bauen, womit bereits im Jahre 2007 begonnen wurde.
Seekatz und Loos zeigten sich beeindruckt von dem erfolgreichen mittelständischen Unternehmen und gratulierten der Firmenleitung zur Einweihung der neuen Halle und wünschten dem Familienbetrieb für die Zukunft alles Gute, viel Glück und Erfolg. „Wir danken Ihnen für Ihre Investition in die Zukunft“, so Seekatz. Diese Investition fließe letztendlich auch in den Standort, die Region und somit auch in die Arbeitsplätze.

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