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You’ll never walk alone – Du wirst nie alleine gehen

thumb Wbg.Frauenunion02052012Das zehnjährige Jubiläum der Erziehungsberatungsstelle nahmen die CDU-Frauenunion und MdL Ralf Seekatz, zum Anlass dem Diakonischen Werk in Westerburg einen Besuch abzustatten.

„Die Vermittlungsarbeit der Berater in familiären Krisen ist von unschätzbarem Wert und entlastet Jugendamt und Gerichte enorm“ erklären Gisela Adam-Busch und Paula Maria Maaß, beide Mitglied im Jugendhilfeausschuss, übereinstimmend.

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„You’ll never walk alone“ – mit diesem Slogan wirbt die Beratungsstelle für ihre Arbeit. Kinder, Jugendliche und Eltern finden hier eine Anlaufstelle, wenn sie Sorgen haben. Das können Schwierigkeiten in der Schule, mit Freunden oder in der Familie sein – in allen schwerwiegenden Problemlagen von Eltern und Kindern leistet die Erziehungsberatungsstelle des Diakonischen Werkes Hilfe. Zur integrierten Psychologischen Beratungsstelle, die von dem Diplom Psychologen Frank Müller geleitet wird, gehören neben der Erziehungsberatung auch die Ehe-, Familien- und Lebensberatung.

„40 Prozent der Ratsuchenden kommen auf Empfehlung von Freunden, Bekannten und Familienangehörigen, das spricht für eine hohe Erfolgsquote“, erläutert Wilfried Kehr, Leiter des Diakonischen Werkes im Westerwaldkreis, „deshalb übersteigt die Nachfrage nach Erziehungsberatung seit 1 bis 2 Jahren deutlich unsere personellen Ressourcen“.

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Von großem Interesse war die Frage, welche Hintergründe für den Besuch der Beratungsstelle eine Rolle spielen. Hierzu erläutert Dipl. Psych. Frank Müller, „Häufig kommt es zu Problemen in den Familien, wenn sich Eltern und Kinder den gestiegenen Anforderungen und Komplexität unseres modernen Lebens nicht mehr gewachsen fühlen. Kommen sie aus dieser Situation alleine nicht mehr heraus, finden sie bei uns Hilfe“.

Neu für eine klassische Erziehungsberatungsstelle sind die kooperativen Modellprojekte „Erziehungsberatung“ und „Elterncafé“ an der Regenbogengrundschule in Westerburg, diese beinhalten u.a. die regelmäßige wöchentliche Präsenz eines Beraters an der Schule. „Das hilft Hemmschwellen zu überwinden und folgt dem Konzept der lebensraumorientieren Hilfe“, erklärt Frank Müller abschließend.

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