Drucken
PDF

Bundeswehr soll im Westerwaldkreis bleiben

Verteidigungsminister Lothar de Maizière hat die Vorschläge zur Bundeswehrreform bekannt gegeben. Nach dem Reformkonzept bleibt Rennerod als Standort erhalten. Den Plänen zufolge sollten 480 Dienstposten von bisher 720 in Rennerod verbleiben. Eine Reform der Bundeswehr ist notwendig. Dieser Überzeugung ist die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger. Die Struktur muss an die geänderte Sicherheitslage in Deutschland angepasst werden. Die Abschaffung der Wehrpflicht erzwingt weit reichende Konsequenzen.

Die Landtagsabgeordneten Ralf Seekatz und Gabi Wieland sind erleichtert, dass der einzige Standort im Westerwaldkreis erhalten bleibt. Auf der Fraktionsklausur in Berlin hatten sie im persönlichen Gespräch mit dem Verteidigungsminister auf die Bedeutung des Standortes für die Region eindringlich hingewiesen.

Beide begrüßen, dass der Minister mit gutem Beispiel vorangeht und bei seinem Ministerium mit Personaleinsparungen beginnt. Nun sei dafür zu sorgen, entstehende Härten für Arbeitnehmer abzufedern. Dies gelte vor allem auch für die Beschäftigten in Diez und Emmerzhausen. Beide Standorte sind vom Abbau deutlich stärker betroffen als Rennerod.

Im sozialen Netz

  facebook youtube