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Kreistagsfraktion bei Koch in Westerburg

thumb_WbgKochCDUBes092011Der mit fast 400 Beschäftigten größte Arbeitgeber im Bereich Westerburg, das traditionsreiche Familienunternehmen Koch war Ziel eines Besuches der CDU-Kreistagsfraktion, an dem auch Landrat Achim Schwickert, Stadtbürgermeister Ralf Seekatz MdL und VG-Bürgermeister Gerhard Loos teilnahmen. Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel lobte vor allem das breit aufgestellte Betätigungsfeld. Neben dem traditionellen Straßenbauunternehmen seien die Aktivitäten im Einzel- und Fachhandel „Einkaufsland Koch“ zu nennen.

Geschäftsführerin Anke Koch sowie Erhard Horn für das Straßenbauunternehmen und Karl Josef Henrich für das Handelsunternehmen stellten das Familienunternehmen vor. Das Straßenbauunternehmen ist nach den Worten von Erhard Horn in einem Radius von ca. 85 Kilometern aktiv und bearbeitet mit weit über 100 größeren Baumaschinen verschiedene Baustellenbereiche. Dazu kommen noch knapp 30 LKWs, die nochmals durch die etwa gleiche Zahl an Fremdunternehmerfahrzeugen verstärkt wird. Derzeitige Arbeitsschwerpunkte stellen die B255 im Westerwald sowie die B 42 am Rhein bei Kestert dar.
Einen hohen Kostenfaktor stellt die ordnungsgemäße Bodenentsorgung dar,  die nach Auffassung des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dr. Kai Müller von den landesgesetzlichen Regelungen kommunalfreundlicher gestaltet werden könnte. Eine große Menge an Bodenmassen sollten sinnvoll und kostensparend wiederverwertet werden anstatt beim „Sonderabfall“ zu landen. Landrat Achim Schwickert verwies auch auf den Bedarf bei heimischen Abbauunternehmen, so in der Rekultivierung von Tongruben.
Die Firma Koch bildet zurzeit 18 Nachwuchskräfte für den Straßenbau und den gewerblichen Bereich aus. Über die SOKA Bau erfolgt die Teilfinanzierung für die ers-ten  14 Monate der Berufsausbildung zum „Straßenbauer“. Leider, so Erhard Horn, bestehen zu diesem Ausbildungsberuf noch große Vorurteile. Der Beruf sei heute vielseitig und auch von den Ausbildungsinhalten anspruchsvoll. Dazu komme eine attraktive Ausbildungsvergütung.
Eine breite Palette bietet Koch, so Karl-Josef Henrich, im Bereich des Fach- und Einzelhandels. Um den Hagebaumarkt als Kernbestandteil  scharen sich die Fachgeschäfte für Sport  und Jagd, Mode,  Spielwaren, Tisch & Trend, Reisebüro, Postshop und Kiosk. Stadtbürgermeister Ralf Seekatz MdL berichtete über ein abgestimmtes Konzept, das einerseits als Anziehungspunkt für die Kundenströme aus dem Umland mit einem hohen hessischen Anteil diene, andererseits auch für die Innenstadt Entwicklung ermögliche.

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