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„Bildung ist die Chance für den Aufstieg“

thumb_rdderklein_1Professor Dr. Andreas Rödder sprach in Bad Marienberg
Auf Einladung des CDU-Gemeindeverbandes Bad Marienberg und des Abgeordneten Ralf Seekatz besuchte der Mainzer Historiker Professor Dr. Andreas Rödder die Bäderstadt. Der gebürtige Wissener gehört zum Kompetenzteam der rheinland-pfälzischen CDU für die Landtagswahl am 27. März und sprach jetzt zum geplanten Bildungsprogramm.

 

Erfreut äußerte sich die Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Bad Marienberg, Christel Krischkofski, dass Prof. Dr. Andreas Rödder ihrer Einladung gefolgt sei. In seiner Begrüßungsansprache gab das CDU-Kreistagsmitglied Dr. Kai Müller den Teilnehmern der Veranstaltung im Jugendgästehaus Bad Marienberg einen Überblick über den Werdegang des Gastredners aus Mainz, der zusammen mit zwei seiner insgesamt drei Töchter in den Westerwald gekommen war. Sein besonderer Gruß galt neben der Kreisvorsitzenden und Landtagskandidatin Gabi Wieland auch MdL Ralf Seekatz.

Wie im Gespräch mit dem „hochkarätigen Gastredner“ deutlich wurde, zeichnet sich dieser verantwortlich für den Bereich Bildung. Für ihn gehören das Leistungsprinzip und das differenzierte Schulwesen untrennbar zusammen. Rödder lehrt an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt Internationale Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Seine Lehrgebiete umfassen die deutsche, britische und internationale Geschichte vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis zur jüngsten Zeitgeschichte. Er ist unter anderem Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundeszentrale für politische Bildung, der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik in Bonn sowie im Vorstand der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft.

„Bildung ist die Chance für den Aufstieg“, so Rödder, der während seiner beruflichen Laufbahn in Wissenschaft und Schule in diesem Bereich bereits reichlich Erfahrung gesammelt hat. Wie er seinen Zuhörern verdeutlichte sei „sein“ Bildungsprogramm ein Gemeinschaftswerk von vielen Gleichgesinnten. In seinen Ausführungen gab er den Anwesenden einen Einblick in die  Leitvorstellungen dieses Programms, in dem sich alles um Chance, Leistung und Freiheit dreht.

Dazu gehören kontinuierliche Sprachförderung, berufliche Bildung mit Praxistagen, die Ergänzung der Realschule mit einer Oberstufe sowie die Hausaufgabenhilfe. Letzteres liege der Spitzenkandidatin Julia Klöckner besonders am Herzen. Gerade in diesem Bereich sei das Zusammenwirken der Generationen eine Chance für die Gesellschaft. Schließlich sei der demografische Wandel mit neuen Herausforderungen verbunden. Die CDU sei gegen verbindliche Ganztagsschulen – sondern für echte Wahlfreiheit für Familien. „Die Mehrheit der Familien tut viel Gutes für die Kinder“, begründete Rödder. Weiterhin werde eine landeseinheitliche Abschlussprüfung für alle Schulformen angestrebt. „Wir möchten keine neuen Strukturdebatten anzetteln“, so der Gastredner, vielmehr müsse das Gespräch mit Schulleitung und Lehrer gesucht werden.

„Sie sind der richtige Mann im Kompetenzteam für die Schulen“, sparte Christel Krischkofski in der anschließenden Gesprächsrunde nicht mit Lob. Nun hatten die Anwesenden Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen. Dazu gehörten Themen wie die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9, die Beurteilungen in den Grundschulzeugnissen, die Abschaffung der Bundesjugendspiele sowie die Studiengebühren.


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