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CDU Westerburger Land ehrte langjährige Mitglieder

thumb_guckheimehrung1Vorstand einstimmig wiedergewählt – Unterstützung gilt MdL Ralf Seekatz

Dieser Tage fand in der Gaststätte „Elbbachtal“ in Guckheim die Mitgliederversammlung des CDU GemeindeverbandesWesterburger Land statt. In seiner Begrüßungsansprache konnte der Vorsitzende Markus Hof neben MdL Ralf Seekatz auch die Kreisvorsitzende Gabi Wieland sowie den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg, Gerhard Loos, begrüßen.

Die beiden Landtagskandidaten Gabi Wieland (Wahlkreise 6) und MdL Ralf Seekatz (Wahlkreis 5) hatten an diesem Abend die ehrenvolle Aufgabe, langjährige Mitglieder zu ehren. So wurde Josef Kefferpütz (Vorsitzender des katholischen Kirchenchors) aus Westerburg mit Ehrennadel und Urkunde für 25-jährige Mitgliedschaft in der Partei ausgezeichnet. Als ein „politisches Urgestein “ bezeichnete MdL Seekatz Dieter Dünnes, der ihn in seiner Funktion als Stadtbürgermeister als Beigeordneter tatkräftig unterstützt. Dünnes trat vor 50 Jahren der CDU bei und engagiert sich seitdem in der Kommunalpolitik und ist überdies in verschiedenen örtlichen Vereinen ehrenamtlich tätig. Als Anerkennung wurde er mit Ehrennadel, Urkunde und einem Buchpräsent bedacht.

Zu Beginn der Veranstaltung hatten die Anwesenden Ralf Seekatz zum Tagungsleiter gewählt. In dieser Funktion leitete er im Anschluss an die Entlastung des Vorstands die Neuwahlen. Sein besonderer Dank galt Schatzmeisterin Karola Krämer, die dieses Amt 16 Jahre mit viel Engagement ausübte und sich nicht mehr zur Wahl stellte. Neben dem Vorsitzenden Markus Hof wurden auch dessen Stellvertreter, Dieter Wisser und Michael Wisser, einstimmig wiedergewählt und ernteten für ihre politisches Engagement kräftigen Beifall.

„Die letzten Wahlergebnisse von Höhn und Westerburg machen deutlich, dass wir nur gemeinschaftlich gewinnen oder verlieren können“, wies Markus Hof in seinem Rückblick hin. Die CDU bezeichnete er als „die Partei der Ortsgemeinden im Westerburger Land“. Anhand von verschiedenen Beispielen machte er die „finanziell katastrophale Lage auf kommunaler Ebene“ deutlich. Eine Umlagenerhöhung könne und dürfe nicht in Frage kommen. Die Ausbildung der Kinder hätte Priorität. In diesem Zusammenhang kam auch die Zusammenlegung von Realschule und Hauptschule in Westerburg und die damit verbundene finanzielle Belastung für die Verbandsgemeinde, die nun als (alleiniger) Träger der neuen Realschule plus mit 400.000 Euro Kosten zu kämpfen hätte. Es sei deshalb geplant, dass diese Bildungseinrichtung ab dem 1. August diesen Jahres in Trägerschaft des Kreises geht. „Aufgrund der finanziellen Situation kann es keine Alternative geben“, so Hof. Weiterhin sei fraglich, ob die beiden Lehrschwimmbecken in Höhn und Westerburg weiter gehalten werden können. Es stehe aber außer Frage, dass die Grundschulstandorte bestand haben müssen. „Eine Schließung auch nur einer Grundschule kommt für die CDU nicht in Frage!“ Finanzielle und grundsätzliche Fragen würden um den Stöffel-Park in Enspel kreisen. Es sei Aufgabe des Zweckverbandes, ein vernünftiges Konzept zu entwickeln. Neben dem Brandschutz an Schulen, der Einzäunung der Hochbehälter (Wasserhäuschen) kamen auch die Wassergebühren zur Sprache. „Durch konstruktive Kritik kann man nur besser werden“, schloss er seine Ausführungen und forderte die Anwesenden auf, MdL Ralf Seekatz im Wahlkampf tatkräftig zu unterstützen. „Er ist ein guter und ehrlicher Mann, der auch weiterhin in Mainz den Westerwald vertreten sollte“, so Hof.
In seiner Ansprache ging auch MdL Ralf Seekatz sowohl auf die Bildungspolitik als auch die Finanzpolitik ein. „Die Ausbildungsfähigkeit unserer Jugend wird zunehmend in Frage gestellt“, so Seekatz. Der Schulabschluss entspreche nicht dem, was sich die Lehrherren vorstellen. Wir müssen uns mehr auf die Inhalte konzentrieren, anstatt ständig neue Schulformen zu erfinden. Nach Unterrichtsausfall und Ganztagsschulen ging er nun zur finanziellen Situation des Landes über. „Wir können uns Kurt Beck nicht länger leisten“, wies er auf den mittlerweile auf 33 Milliarden Euro gestiegenen Schuldenberg hin, wovon 20 Milliarden Euro zu Lasten des amtierenden Ministerpräsidenten gingen. Alles in allem würde der Nürburgring eine halbe Milliarde Euro verschlingen. Dieses Geld fehle den Kommunen vor Ort. Der kommunale Finanzausgleich sei systematisch geplündert worden. Gebraucht würde das Geld vor Ort für eine vernünftige Infrastruktur mit vernünftigen Straßen im ländlichen Bereich. Einsparpotenzial gebe es vielerorts, so auch in der Mininsterialbürokratie und bei zweckgebundenen Zuschüssen. Mit Julia Klöckner habe die CDU eine überaus engagierte Politikerin. „Wir haben mit ihr gute Chancen, stärkte Fraktion zu werden“, äußerte sich Seekatz optimistisch. Da eine große Anzahl der Wähler sich erst in der Wahlkabine entscheidet, sei es Aufgabe der CDU-Mitglieder, Einfluss zu nehmen und Überzeugungsarbeit zu leisten. „Wir müssen die Stammwähler mobilisieren und um jede weitere Wählerstimme kämpfen“, bat er um Unterstützung. „Wir alle müssen ordentlich in die Pedalen treten“, forderte auch der Vorsitzende des Ortsvereins Girkenroth, Guckheim und Weltersburg, Arno Schürg aus Guckheim auf. Als Gastgeber sprach Markus Hof ihm für die Organisation der Mitgliederversammlung ein herzliches Dankeschön aus.

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