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Jugendarbeit sollte mehr unterstützt werden

thumb_seltersdrk1kleinRalf Seekatz besuchte DRK Ortsverein Selters
Kürzlich besuchte der Landtagsabgeordnete und stellvertretende DRK Kreisvorsitzende Ralf Seekatz den DRK Ortsverein Selters, um sich vor Ort über Arbeit, Ausstattung und Anliegen zu informieren.

Der DRK Ortsverein Selters wurde als einer der ersten im Westerwaldkreis gegründet. In seiner 120-jährigen Geschichte kann er auf viele nennenswerte Ereignisse zurückblicken. „Eins davon ist der Spatenstich zu unserem Vereinshaus, welcher im Oktober 1988 vollzogen wurde“, hob Schatzmeister Willi Greschner in seinem informativen Vortrag hervor. Mit zahlreichen Fotos gab er einen Einblick in die umfangreichen Bauarbeiten, die - bis auf wenige Ausnahmen - alle in Eigenleistung erbracht wurden. Sein Rückblick über die vergangenen Jahrzehnte beinhaltete auch die Anschaffung der drei Einsatzfahrzeuge und des Katastrophenschutzanhängers. Vom mittlerweile gut ausgestatteten Fuhrpark hatte sich der Politiker aus Mainz zuvor selbst überzeugen können. Die Einsatzfahrzeuge wurden von Beisitzer Benjamin Greschner ausführlich vorgestellt. „Leider konnte ich zu Eurem runden Geburtstag im Juni aus terminlichen Gründen nicht kommen“, äußerte MdL Ralf Seekatz sein Bedauern. So sei er nun auch in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Westerwald gekommen, um sich über die Situation vor Ort zu erkundigen. In seinen Ausführungen berichtete Willi Greschner, dass das Team in der Bereitschaft, wozu Katastrophenschutz und Sanitätsdienst gehören, zur Zeit aus 25 aktiven ehrenamtlichen Helfern im Alter zwischen 17 und 62 Jahren besteht. Nach Auskunft von Bereitschaftsleiter Seha Savas hätten die Aktiven durchschnittlich 120 Einsätze im Jahr, wofür sie mehr als 5 000 Stunden ihrer Freizeit opfern. Auch im Bereich der Nachwuchsarbeit geht der Verein mit gutem Beispiel voran. So besuchen zwanzig Jugendrotkreuzler die regelmäßigen Gruppenstunden, die von Heike Savas geleitet werden. Gerne würde die Jugendrotkreuz-Leiterin für „ihre“ Kids neue, einheitliche Jacken anschaffen. Doch leider reiche der jährliche Zuschuss für die Jugend nicht aus. Ein Großteil des Geldes gehe für gemeinsame Aktivitäten wie Freizeiten, Schwimmen und ähnliches drauf. „Die Jugendarbeit ist wichtig und liegt mir am Herzen“, so Seekatz. Im Laufe der Jahre sei die Vereinsarbeit schwieriger geworden, überall ging die Zahl der Jugendlichen zurück. Umso erfreulicher sei es, dass der DRK Ortsverein Selters 20 junge Leute ans Ehrenamt heranführe. Seekatz, der dem Verein für die Zukunft alles Gute wünschte, erklärte sich bereit, auf Kreisebene weiterzuhelfen und sich für eine bessere Jugendförderung einzusetzen.

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