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„Die Sicherheit muss uns wichtig sein“

thumb_hachenburg_pi_08.10Ralf Seekatz und Matthias Lammert besuchten die Polizeiinspektion Hachenburg
Kürzlich besuchte der Landtagsabgeordnete Ralf Seekatz (CDU) gemeinsam mit dem Stellvertretenden Vorsitzenden des Innenausschusses und polizeipolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, MdL Matthias Lammert, die Polizeiinspektion Hachenburg.

Einen interessanten Einblick in ihre Arbeitswelt boten der Erste Polizeihauptkommissar Achim Grahn und dessen Stellvertreter Kriminalhauptkommissar Joachim Bäcker, die die beiden Mitglieder des Innenausschusses begrüßten.Auch Kriminaldirektor Volker Schmidt (Montabaur) ließ es sich nicht nehmen, den Besuch aus Mainz persönlich willkommen zu heißen. Gemeinsam mit seinen Kollegen führte er die beiden Politiker durch das moderne Gebäude im Adolf-Münch-Weg und gewährte unter anderem einen Blick in die Wache. Am „runden Tisch“ nahmen schließlich auch Kriminalhauptkommissar Klaus Zimmermann, Polizeihauptkommissar Ulrich Rübsamen, Kriminialoberkommissar Sebastian Papenfuß und Polizeioberkommissar Gerhard Jung vom Personalrat Platz, um über ihre Arbeit, Aufgaben und Probleme zu informieren.  „Gerne sind wir gekommen, um uns ihre Anregungen, Sorgen und Nöte anzuhören“, ermunterte MdL Ralf Seekatz zu einem offenen Gespräch. Als polizeipolitischer Sprecher besuche MdL Matthias Lammert regelmäßig verschiedene PI'en des Landes und sei daher mit dem Thema bestens vertraut. „Personell sind wir zur Zeit gut bestückt, obgleich wir sorgenvoll in die Zukunft blicken“, äußerte sich Grahn, der gemeinsam mit 47 Kollegen der Schutzpolizei und sechs Einsatzkräften der Kriminalpolizei für die Verbandsgemeinden Bad Marienberg und Hachenburg und deren mehr als 44.000 Einwohnern zuständig ist. „Es wird Veränderungen geben. Schon jetzt sind Personalknapp-heit und -schwund absehbar“, so Grahn weiter. Zu den angesprochenen Themen gehörten unter anderem die Personal- und Beförderungssituation, eingeschränkte Dienstfähigkeit, Überstunden, Ruhegehaltsfähigkeit sowie der fehlende Ersatz bei Ausfällen wie Krankheit und Schwangerschaft. „Die Lebensarbeitszeit ist derzeit heiß umkämpft. Wir orientieren uns an den anderen Bundesländern“, sagten Seekatz und Lammert. Eine einfache und wünschenswerte Lösung sei, das Rentenalter für alle auf 62 Jahre anzusetzen und den Wechselschichtdienst zu faktorisieren. „Es gab bereits intensive Diskussionen mit der Polizeigewerkschaft“, so Ralf Seekatz. „Der Wille für Veränderungen ist da“, bekräftigte auch Matthias Lammert. Schließlich sollten Anreize für den Wechseldienst geschaffen werden. Auch Anregungen zu den Themen Gewalt gegen Polizeibeamte, Schmerzensgeld bei Körperverletzung und den Vorschlag auf freie Heilfürsorge für die rheinland-pfälzischen Beamten nahmen die beiden Politiker mit nach Mainz. „Neben Bildung und der Arbeit in den Kommunen muss uns die Sicherheit wichtig sein“, brachten es die Landespolitiker abschließend auf den Punkt.

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