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MdL Ralf Seekatz sprach mit Renneroder Realschülern

thumb_realschule_rennklein1Demokratie braucht Engagement

In Kooperation mit dem Landtag Rheinland-Pfalz führte das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur in der Zeit vom 14. bis 18. Juni bereits zum dritten Mal den „Tag des politischen Gesprächs“ an Schulen in Rheinland-Pfalz durch. Die Abgeordneten wurden gebeten, in diesem Zeitraum Schulen zu besuchen.

Das Projekt geht auf eine Empfehlung der Enquete-Kommission „Jugend und Politik“ zurück. Um junge Menschen für die Möglichkeiten aktiver Teilnahme in Politik und Gesellschaft zu sensibilisieren und ihnen ein authentisches Erleben alltäglicher Politik zu ermöglichen, standen die Gespräche diesmal unter dem Motto „Demokratie braucht Engagement“. So besuchte der Landtagsabgeordnete Ralf Seekatz (CDU) kürzlich die Klasse 10a der Realschule Rennerod. In seiner Begrüßung wies Klassenleiter Günther Busch den Besucher aus Mainz auf die Themenwoche der „Abgänger“ hin, die sich an diesem Tag nach dem Motto „Geschlechtertausch“ amüsant verkleidet hatten. Auf die Frage um die berufliche Zukunft wurde deutlich, dass ein Großteil der anwesenden Schüler im kommenden Herbst weiterführende Schulen besuchen wird. Schnell kam das Gespräch in Richtung „Realschule plus“, wobei die Schüler offen ihre Meinung äußerten. Neben dem unterschiedlichen Leistungsniveau der Heranwachsenden wurden weitere Problemfelder der Schulreform angesprochen. „Auch wenn man eine andere Meinung vertritt, so muss man sich doch mit den Beschlüssen abfinden“, so Seekatz. „Wer sich politisch oder auch anderweitig ehrenamtlich engagiert, der kann was bewegen“, animierte er die Schüler sich in den Ortsvereinen einzubringen, einer Partei beizutreten und auch den Mut zu haben, sich bei Wahlen auf die Liste für Gemeinde-, Stadt- oder Verbandsgemeinderat setzen zu lassen. „Auch ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht“, erklärte der 37-Jährige rückblickend auf die Anfänge seiner politischen Karriere. In der angeregten Diskussionsrunde machte Seekatz deutlich, dass das „Grundbildungsniveau stark in den Keller gerutscht ist“. Wir brauchen mehr individuelle Förderungen und somit auch mehr Lehrer, dass sei jedoch nur zu verwirklichen wenn an anderen Stellen gespart werde und nicht so viel Geld verschwendet werde, sagte er im Hinblick auf die Verschuldung in Sachen Nürburgring. „Die Mehrheit entscheidet und wir müssen mit den Konsequenzen leben“, äußerte er sich bezüglich seiner Aufgaben als Oppositionsparlamentarier, gab einen kurzen Einblick in die verschiedenen Tätigkeitsfelder, informierte über politische Hintergründe und forderte die Jugendlichen nochmals auf, sich auf irgendeine Weise zu engagieren und sich so am Leben und Wirken in der Gesellschaft zu beteiligen.

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