Über das Gedenkzeichen und das naheliegende Martinus-Museum informiertCDU Bassenheim 04 2019.2

Am 26. Mai finden nicht nur die Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz statt: In den Mitgliedstaaten der Europäischen Union erfolgt auch die Direktwahl zum Europäischen Parlament. Bei aller Kritik an Europa werden häufig die großen Errungenschaften vergessen, die wie selbstverständlich hingenommen werden. Beispielhaft zu erwähnen ist hier das friedliche Zusammenleben und die Verständigung ehemals verfeindeter Länder, wie z.B. der einstigen „Erbfeinde“ Deutschland und Frankreich.

Eine nicht unbedeutende Rolle bei der Versöhnung spielte die Ortsgemeinde Bassenheim: In der dortigen Burg trafen sich im Oktober des Jahres 1948 Konrad Adenauer, der damalige Präsident des Parlamentarischen Rates, und der französische Außenminister Robert Schumann. Das Treffen wird nicht selten als wichtige Wegmarke auf dem mühsamen und steinigen Weg zur deutsch-französischen Versöhnung und der europäischen Einigung bezeichnet. Seit dem Jahr 2012 erinnert am Bassenheimer Walpotplatz ein Gedenkzeichen an das wichtige Ereignis des Jahres 1948.

CDU Bassenheim 04 2019.2

V.l.n.r.: Dr. Cord Michael Sander, Natalja Kronenberg (CDU-Vorsitzende und Ortsbürgermeister-Kandidatin), Ralf Seekatz (Kandidat für das Europäische Parlament), Horst Hohn (Geschäftsführer der CDU-Kreistagsfraktion und Kreistagsmitglied), Stefan Pelzer (Ratsmitglied) und Volker Heucher an der Adenauer-Darstellung am Adenauer-Schumann-Gedenkzeichen in Bassenheim.


Auf Einladung der CDU-Vorsitzenden Natalja Kronenberg und des Kreistagsmitgliedes Horst Hohn besuchte der CDU-Kandidat für die Europawahl Ralf Seekatz vergangene Woche die Ortsgemeinde Bassenheim, um sich vor Ort über das Gedenkzeichen sowie das naheliegende Martinus-Museum zu informieren. Mit herzlichen Worten wurde Ralf Seekatz von Natalja Kronenberg, die sich bei der Kommunalwahl auch um das Amt der Ortsbürgermeisterin bewirbt, am Walpotplatz begrüßt. Ebenfalls zu gegen waren das Ratsmitglied Stefan Pelzer, Gemeindratskandidat Volker Heucher sowie Dr. Cord Michael Sander. Letzterer engagiert sich seit vielen Jahren in Bassenheim heimatkundlich. Als sehr fachkundiger Referent führte er die Gruppe zu den Besuchsstationen. Natürlich war auch der „Bassenheimer Reiter“, das überörtliche bekannte Steinrelief in der Pfarrkirche, ein Besuchsziel.
Nach dem Rundgang zeigte sich Ralf Seekatz von der vielfältigen und großartigen Geschichte der Ortsgemeinde Bassenheim sehr beeindruckt. Der Kandidat für das Europäische Parlament betonte mit Hinweis darauf, dass Europa häufig mit ausufernder Bürokratie und Überregulierung in Verbindung gebracht wird: „Wir brauchen etwas mehr Europa in großen Dingen und etwas weniger Europa in kleinen Dingen. Das wird insbesondere hier in Bassenheim bei einem Rückblick auf das damalige Treffen von Adenauer und Schumann deutlich.“ Ralf Seekatz bedankte sich bei der Ortsbürgermeister-Kandidatin Natalja Kronenberg und dem Kreistagsmitglied Horst Hohn für die freundliche Einladung und lobte ausdrücklich die Bemühungen der Bassenheimer Mitbürger, das wichtige Treffen von Adenauer und Schumann in Erinnerung zu halten.
Pressemitteilung des CDU-Ortsverbandes Bassenheim