Der Pfarrsaal war bis auf den letzten Platz gefülltCDU Neujahrsempfang Westerburg 2019.01

Am Sonntag, den 13. Januar, fand der traditionelle Neujahrsempfang des CDU Ortsverbandes Westerburg im Pfarrsaal an der Christkönig-Kirche unter dem bewährten Motto „Vom Geist der Zeit“ statt. Nach einer musikalischen Einstimmung durch das Ensemble LiChörchen begrüßte der Ortsvorsitzende Frank Spiek mehr als 120 Gäste im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal.

Im Jahr der Kommunalwahl reklamierte er den Anspruch der CDU, als „Die Westerwaldpartei“ die stärkste kommunale Kraft im Westerwaldkreis zu bleiben. Künftig unterhalte man auf Grund der guten Platzierung des nicht mehr antretenden Stadtbürgermeisters Ralf Seekatz auf der Liste zur Europawahl mutmaßlich einen direkten Draht nach Brüssel.

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Seekatz überbrachte dann letztmals die Grüße der Stadt Westerburg zum Neujahrsempfang. Er habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, nicht mehr als Stadtbürgermeister anzutreten. Wichtige Projekte seiner Amtszeit waren die noch nicht ganz abgeschlossene Sanierung der Altstadt, die Vermarktung der Flächen der Wäller Kaserne sowie die Nachnutzung des ehemaligen Kaufhauses Schwinn durch REWE XL.
Die Vorstellung des Redners erfolgte durch Dr. Stephan Krempel. Er machte deutlich: Prof. Dr. Andreas Rödder ist ein ausgewiesener Fachmann für die neueste Geschichte.

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Universitätsprofessor Dr. Andreas Rödder sprach auch über seine Sicht auf die CDU als Volkspartei. Als Historiker wisse er, dass vergangene Zeiten nie wieder so eintreten. Der Bundesparteitag mit fast paritätischem Wahlergebnis für die neue Vorsitzende habe die Strömungen in der CDU von heute sichtbar gemacht. Es gelte nun, diese zu integrieren, aber dennoch und gerade deswegen in der Sache hart zu streiten. Das sei der Wesenskern der Demokratie. Die Diskussion suche sich neue Wege wie in den elektronischen sozialen Medien.
Die Schlussworte sprach der Fraktionsvorsitzende der CDU im Verbandsgemeinderat und designierte Kandidat als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Markus Hof. Er dankte allen Rednern und besonders dem LiChörchen für die musikalische Umrahmung.